Partnervermittlung Jerak

Partnervermittlung Rumänien

Dracula

Navigation

Home

Kategorien

Frauen 18 bis 26

Frauen 27 bis 35

Frauen 35 bis >>

Mehr über...

Impressum

Wir über uns

Unsere AGB's

Datenschutzerklärung

Gebühren

Auftrag

Informationen

Unsere Erfolge

Über Rumänien

- Geschichte

- Links

- Reiseveranstalter

- Botschaften

- Reisetip

- Allgemein

- Dracula

- Nationalhymne

Kontakt

Anmeldung für Frauen

Flagge Rumänien

Flagge Rumänien

Schloß Dracula

Schloß Dracula

Der Fürst der Walachei war selbst für seine Zeit als grausam bekannt und erfüllte alle Vorbedingungen für eine Spontanumwandlung in einen Vampir: Er war extrem böse, und er hatte ein "nicht zu Ende gelebtes" Leben. Geboren wurde er wohl 1431 in Sighisoara (Schäßburg) in Transsilvanien (Siebenbürgen) als zweiter Sohn des walachischen Bojaren Vlad Dracul, der seinen Beinamen gerade erst erhalten hatte: Er wurde beim Nürnberger Reichstag im Februar 1431 von König Sigismund II. zusammen mit anderen Adligen, darunter Oswald von Wolkenstein, in die erste Klasse des Drachenordens aufgenommen. In Schäßburg lebte Vlad Dracul im Exil; erst 1435 gelang es ihm, Alexander, den Woiwoden der Walachei, zu stürzen und als Vlad II. Dracul den Thron zu besteigen. Die Walachei war Spielball zwischen Türken und Ungarn; durch eine geschickte Schaukelpolitik konnte Vlad Dracul 12 Jahre lang sich die Herrschaft und seinem Land die Unabhängigkeit bewahren. 1441 gab er seine zwei jüngeren Söhne als Geißeln an den Hof des türkischen Sultans; dort lernte der junge Vlad die Grausamkeit als Mittel der Politik kennen und lieben. 1447 wurden Vlad Dracul und sein ältester Sohn Mircea von den Türken erschlagen, ein ungarntreuer Woiwode folgte. 1448 gelang es Vlad Draculea (Draculea = der Sohn des Drachen) als Vlad III., mit türkischer Unterstützung den walachischen Thron zu erobern, doch wurde er nach ein paar Monaten wieder vertrieben. Es folgten unruhige Wanderjahre, ehe Vlad 1456 mit Unterstützung der Ungarn und der Siebenbürger Sachsen den Thron eroberte. In den 6 Jahren seiner Herrschaft erwarb er sich einen Ruf als extrem grausamer Fürst: Er ließ Gesandten die Hüte am Kopf festnageln, viele Tausend von Leuten pfählen (auf die grausame, langsame orientalische Weise mit eingefettetem, abgerundetem Pfahl im After), trank das Blut seiner Opfer, tötete mindestens eine seiner Frauen und eine Mätresse, "beseitigte" die Armut, indem er die Armen verbrannte, und zwang die Zigeuner zum Kriegsdienst, indem er sie vor die Wahl stellte, gegen die Türken zu kämpfen oder ihre eigenen Kinder zu verspeisen. Erst im Frühjahr 1998 wurde in St. Gallen (Schweiz) eine mehr als 500 Jahre alte Handschrift entdeckt, in der über den erzwungenen Verzehr gebratener Menschen berichtet wird. In dem zwischen 1460 und 1470 verfaßten Text schildern zwei Mönche, wie Tepes 300 Sinti und Roma festnehmen ließ, um drei von ihnen am Spieß zu braten. Die übrigen hätten diese dann essen müssen. Herrschaft durch Schrecken war Tepes' Devise, und er brachte es darin zu einer selten wieder erreichten Perfektion. Schon sein Beiname erweckte Furcht: "Dracul" wurde abgeleitet vom lateinischen draco (Drache). Aber im Rumänischen bedeutet "drac" "Teufel" (das Suffix -ul ist der bestimmte Artikel)! 1462 wurde Vlad durch eine Intrige der Sachsenstädte gestürzt und für fast 15 Jahre in Budapest und der am Donauknie gelegenen Burg Visegrad eingekerkert. Er konvertierte zum Katholizismus, um eine Verwandte des ungarischen Königs heiraten zu können, und soll in der Gefangenschaft Mäuse und Vögel gepfählt haben. 1476 wurde er wieder zum Woiwoden ernannt und die Walachei ein letztes Mal zum Bollwerk gegen die Türken. An Silvester 1476/77 wurde Tepes in seiner Hauptstadt Tirgoviste von den Türken entweder im Kampf erschlagen oder hinterrücks ermordet, ohne Beichte und Sakramente. Sein Kopf wurde, in Honig konserviert ("kandierter Vlad"), an den Sultan gesandt, sein Körper soll im Kloster Snagov nahe Bukarest beigesetzt worden sein - als man das Grab in diesem Jahrhundert öffnete, war es allerdings leer. Die offizielle rumänische Geschichtsschreibung vor allem der Ceaucescu-Ära feierte Vlad Tepes als großen Staatsmann, Feldherrn und Patrioten - in einem offiziellen Prospekt wurde der Bau eines Staudamms mit dem Bau seiner "Adlerfestung" Poenari verglichen. Heute ist seine Einschätzung sehr unterschiedlich: vom deutlich artikulierten Wunsch nach einem solch harten Herrscher bis zur Verdammung als Schande Rumäniens. Für einen Vampir wurde Tepes übrigens nie gehalten. Erstens gab es Vampire damals noch gar nicht, und außerdem ist ein Vampir ohne Kopf kaum vorstellbar... Zum Vampir machte ihn erst Bram Stoker - und Coppola in seinem Film, in dem allerdings an der Gestalt des Vlad Tepes fast nichts stimmt. Nach Angaben der britischen Zeitschrift "Daily Telegraph" hat übrigens eine Nachfahrin von Tepes den deutschen Ottomar Berbig adoptiert, der sich seither "Vlad Dracula Prinz Kretzulesco" nennt. Im Oktober 2000 sorgte der 60-Jährige für Schlagzeilen, als er ankündigte, Deutschland wegen der Bedrohung durch Neonazis verlassen zu wollen."Dracula" ist der Titel eines Ritters des Drachenordens, dessen Signet hier abgebildet ist: ein gekrümmter, sich selbst in den Schwanz beißender Drache (Uroborus).Zur ersten Klasse dieses "ordo draconis", auch "societas draconia" oder "ordo draconia" genannt, gehörten so erlauchte Herrschaften wie Vlad Dracul, der Vater von Vlad Tepes, oder Oswald von Wolkenstein. Der Ritterorden wurde 1418 gegründet von Kaiser Sigismund II. (Sigismund von Luxemburg, 1368-1437, Markgraf von Brandenburg 1378-1388, ungarischer König ab 1387, deutscher König ab 1410, böhmischer König ab 1436, Kaiser ab 1433) zur Bekämpfung der Osmanen und der "im Verborgenen wütenden Christen", also vor allem die Hussiten. Motto des Ordens war: "O wie barmherzig ist Gott, wie gerecht und fromm" - eine Ironie, wenn man bedenkt, daß der berühmteste aller Blutsauger und Vampire, Dracula, indirekt diesem Orden seinen Namen verdankt. Draculas Geist kreuzt die Wege der Reisenden Schäßburg (gms) - Furchterregend knarzt die Tür, die alten Dielen ächzen und stöhnen, der Wind pfeift unbehaglich durch das alte Gemäuer. Und dort oben, im zinnenbesetzten Turm des Schlosses, flattern da nicht pechschwarze Fledermäuse? Für den Hauch einer Sekunde jagt dem Besucher ein Schauer des Grauens den Rücken hinunter - fragt er sich schließlich, ob nicht doch etwas dran ist an der Dracula-Legende, die Bram Stoker 1897 in seinem Vampirroman niedergeschrieben hatte: "Da stand das Schloß in all seiner Größe, tausend Fuß hoch auf dem Gipfel eines steil ansteigenden Kegels, von den Bergen rundum durch tiefe Täler getrennt: ein wilder und unheimlicher Anblick!" Genau diesen Eindruck vermag die Törzburg - rumänisch: Bran - im südlichen Bogen der Karpaten tatsächlich zu bieten. Majestätisch thront sie auf einem Felsen, ist verwinkelt und verwunschen, wild und unheimlich, und von oben geht es steil bergab. Und sie liegt mitten in Siebenbürgen, das die Rumänen Transsilvanien nennen, was soviel heißt wie "hinter den Wäldern". Allein: Eine Dracula-Burg ist die Törzburg nie gewesen. Daran ändern auch die Souvenirbuden am Fuße des Gemäuers nichts, in denen alte Frauen Dracula-Strickpullover und T-Shirts mit Fledermausdekor feilbieten. Was die Scharen amerikanischer und japanischer Touristen mit begeisterten "Aahhs" und "Oohhs" quittieren, die Einheimischen mit einem vielsagenden Grinsen. Denn die Bewohner des Dorfes Bran wissen nur zu gut, daß das Schloß, das sich da über ihren Häusern erhebt, weder mit der Romanfigur noch mit dem historischen Dracula etwas zu tun hatte. Erst in den 70er Jahren entstand hier die Legende vom Stammsitz der Vampire. Damals öffnete sich das kommunistische Rumänien westlichen Touristen, und die Genossen wollten mit einem echten Dracula-Schloß aufwarten. Da Bran so aussah, wie man sich ein Dracula-Schloß gemeinhin vorstellt, verordneten Ceausescus Schergen dem Gebäude kurzerhand sein gruseliges Image. Wer Bram Stokers Buch gelesen hat, wird wissen, daß das Romanschloß ein paar hundert Kilometer weiter nördlich liegt, in der Nähe des Städtchens Bistritz am Borgo-Paß. Pech bloß, daß sich auch hier weit und breit kein standesgemäßes Dracula-Gemäuer fand. Jedenfalls bis in die 70er Jahre. Wiederum wußte die kommunistische Partei Abhilfe - und ließ einen Hotelklotz mitsamt Betonturm und Gruft-Imitat hochziehen. "Castelul Dracula" heißt das Ding, das aus der Ferne betrachtet immerhin an ein mittelalterliches Gemäuer gemahnt. Steht man davor, versprüht es unverkennbar sozialistischen Charme, was zwar auch schauerlich ist, aber eben nicht auf Dracula zurückgeht. Im Inneren des Plattenbaus gibt man sich alle Mühe, eine authentische Atmosphäre herbeizuzaubern, mit blutroten Teppichen und einer Totenkammer, in der eine Ratte über einem leeren Sarg baumelt. Dazu wird Blutsaugerkitsch angeboten. Trotz des dilettantisch inszenierten Schreckens kommen mehr und mehr Touristen ins Land, auf der Suche nach dem Blutsauger-Mythos. Der hat inzwischen sogar das Rumänische Touristenamt veranlaßt, eine Dracula-Broschüre herauszugeben, die auch auf deutsch zu haben ist. Viel erfährt man darin nicht, immerhin soviel: Im 15. Jahrhundert gab es in Siebenbürgen tatsächlich einen Namenspaten für die Vampirfigur. Der war Fürst der Walachei, hieß Vlad Dracul und gehörte dem Nürnberger Drachenorden an. Auf rumänisch heißt Drachen Dracul, was den Beinamen des Fürsten erklärt. Der Sohn des Fürsten hieß auch Vlad, wurde aber Draculea - kleiner Drachen - genannt. Draculea hatte tatsächlich eine Vorliebe für Blut: Er ließ Gegner und unbotmäßige Untertanen bei lebendigem Leib auf meterlange Pfähle spießen. Im Laufe seiner Regentschaft soll der Walachenfürst auf diese Weise Zehntausende beseitigt haben. Das brachte ihm den Beinamen Tepes (sprich: Zepesch) ein - der Pfähler. Von Vlad Tepes bekam Bram Stoker, der nie in Rumänien gewesen war, Wind. Damit war Dracula geboren. Stoker "lieh" sich des Fürsten Lebenslauf aus, nicht ohne diesen mit reichlich Blut bis zur Unkenntlichkeit zu verfremden. Abseits der vermeintlichen Vampir-Schlösser gibt es in Siebenbürgen einige sehenswerte Orte, in denen der "echte" Dracula gelebt hat. Zum Beispiel in Schäßburg (Sighisoara). Die Stadt wurde im 12. Jahrhundert von deutschen Siedlern gegründet und ist bis heute ein Zentrum der deutschen Minderheit der Siebenbürger Sachsen. Die mittelalterliche Altstadt ist komplett erhalten, in den engen Gassen zwischen windschiefen Giebeln und der mächtigen Stadtmauer scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, wären da nicht die allgegenwärtigen Coca-Cola-Sonnenschirme vor den Gaststuben. Wahrzeichen von Schäßburg ist der Stundturm mit einer Uhr, deren Zifferblatt einen Durchmesser von 2,40 Metern hat. Im Schatten dieses Turmes erblickte anno 1431 Vlad Tepes das Licht der Welt, sicher zur Geisterstunde. Sein Geburtshaus steht bis heute und ist nicht zu verfehlen - auf dem Vorplatz tummeln sich Souvenirverkäufer mit Vampir-Kitsch. In dem Haus mit seinen fast meterdicken Wänden befindet sich eine staatlich bewirtschaftete Gaststätte, in der zumindest das Bier gut schmeckt. So richtig gruselig ist es hier indes nicht, eher schon auf dem Friedhof der Stadt: Hier stehen altdeutsch beschriftete Grabsteine aus mehreren Jahrhunderten. Wer mit einem der alten Deutschen spricht, die hier die Gräber ihrer Ahnen pflegen, wird Mühe haben, ihren altertümlichen Dialekt zu verstehen. Einige Jahrhunderte auf dem Buckel hat auch Kronstadt (Brasov) am Fuße der Karpaten, rund 40 Kilometer von der Törzburg entfernt. Heute hat die Stadt mehr als 300 000 Einwohner, von denen die meisten in Plattenbauten wohnen. Dagegen ist die Altstadt gut erhalten. Die zum Teil frisch renovierten Häuser schmiegen sich um den riesigen Marktplatz zusammen zu einem einmaligen Ensemble, überragt von der Schwarzen Kirche, dem größten Gotteshaus zwischen Wien und Istanbul. Die gotische Sandsteinkirche verdankt ihren Namen einem Brand im Jahr 1689, seitdem ist die Fassade rußgeschwärzt. Im Inneren fallen zahlreiche orientalische Teppiche auf, die farbenfroh an den Wänden hängen. Die Schwarze Kirche besitzt in Europa außerhalb der Türkei die größte Sammlung antiker Teppiche aus Anatolien. Die geknüpften Schätze stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, sie wurden von der reichen Kronstädter Kaufmannschaft gestiftet. In der Stadtchronik von Kronstadt taucht auch Vlad Tepes auf. Der Walachenfürst hatte um 1459 versucht, Kronstadt einzunehmen - vergeblich. Allerdings fiel die Vorstadt in seine Hand. Hier ließ er hunderte Bewohner in Sichtweite der Stadtmauer pfählen, direkt daneben vergnügte er sich an einem Frühstück, was ein historischer Stich belegt (oben). Meistersinger Michel Beheim, ein Zeitgenosse des Fürsten, kommentierte dessen Vorliebe so: "Es war sein Lust und gab ihm Mut, wenn er sah fließen Menschen Blut." Ein Muß für Siebenbürgen-Besucher ist auch Hermannstadt (Sibiu). Die Stadt hatte einmal den größten deutschen Bevölkerungsanteil in Rumänien. Hier erscheint noch immer die "Hermannstädter Zeitung", eine der drei deutschsprachigen Zeitungen des Landes. Die Blätter leiden an massivem Leserschwund - die meisten Rumäniendeutschen, 1930 noch 800 000, haben sich längst nach Deutschland davongemacht. Nur rund 80 000 sind in ihrer Heimat geblieben. Hermannstadt mit seinen verwinkelten Gassen und Plätzen strahlt noch immer K.u.K.-Charme aus. Geradezu in Habsburger Zeiten zurückversetzt fühlt sich, wer im Hotel "Imparatul Romanilor" ("Römischer Herrscher") absteigt oder dort ein Essen einnimmt: In dem Haus aus Zeiten der österreichisch-ungarischen Monarchie wird man nicht nur freundlich bedient, sondern kann sich auch noch an lokalen Spezialitäten und rumänischen Weinen laben. Für ein staatliches Haus ist das im Rumänien von heute nicht selbstverständlich. Auch in Hermannstadt kreuzt Dracula die Wege der Reisenden. Da es hier weder ein Vampirschloß gibt noch ein Dracula-Geburtshaus, muß man auf banalere Schauplätze ausweichen: auf Supermärkte, Kioske und Souvenirstände. Hier zwinkert der Vampir dem Touristen zu, vom Etikett überteuerter Wein- und Schnapsflaschen. Wenn er so auch nicht das Blut des Reisenden absaugen kann, so doch wenigstens sein Geld.


Frauen 18 bis 26 >> | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 |

Frauen 27 bis 35 >> | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 |

Frauen 36 bis 60 >> | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 |

Kontaktanzeigen - Heiratsvermittlung - Rumänien - Sie sucht Ihn - Singles - Patnervermittlung

© Partnervermittlung Jerak - Jenica Keller - Wilhelm-Hoffstadt-Str. 3 - 50226 Frechen